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Der gefühlte Abstieg in die Verbandsliga Rheinland - Ein Kommentar

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Am 28.04. wurde die vorläufige Gruppenverschiebung veröffentlicht, die die Ligenaufteilung der kommenden Saison aufzeigt. Schon lange ist bekannt, dass eine zweite Verbandsliga (ehemals Rheinlandliga) im neuen Tischtennisverband Rheinland/Rheinhessen entstehen soll. Die Rheinlandliga wird zweigeteilt zur Verbandsliga Rheinland Nord/Ost und Verbandsliga Rheinland Süd/West. Hinzu kommt die Verbandsliga Rheinhessen als dritte Verbandsliga. Nicht überall findet diese neue Aufteilung Zustimmung. Zu den Skeptikern gehört der Mannschaftsführer unserer Ersten, Nico Ballbach. Warum erklärt er hier.

Eigentlich müssten wir ja Freudensprünge machen. Der Klassenverbleib wird leichter, oben mitspielen plötzlich realistisch. Aber ganz so einfach ist das nicht, wenn ich über den Tellerrand hinausblicke. Auf den ersten Blick fällt mir bei der Klassenaufteilung direkt auf, wie sich unsere Rheinlandliga aus der vergangenen Saison aufteilt. Neun Mannschaften wurden in die Verbandsliga Rheinland Nord/Ost geschoben, drei Mannschaften in unsere Verbandsliga Rheinland Süd/West. Wie ist das möglich? Aus der geographischen Zusammensetzung der Bezirke. Ist das sinnvoll? Geographisch schon. Jedoch befinden sich jetzt mit dem TuS Waldböckelheim, der TTSG Wittlich und unserem TuS Dichtelbach drei Mannschaften in der Klasse, die in den vergangenen drei komplett gespielten Meisterschaftsrunden aufgestiegen sind – und zuletzt gegen den Abstieg gespielt haben. Dazu gesellen sich jetzt acht „Aufsteiger“. Zunächst sollte man denken, was beschwert der sich denn? Er kann doch jetzt oben mitspielen. Mein Problem an der Sache ist, dass wir gleichzeitig in der Parallelklasse gegen den Abstieg spielen würden. Zu was führt das? Fahrstuhlmannschaften zwischen der Verbandsliga Rheinland Süd/West und der Verbandsoberliga! Während wir in der vergangenen Saison ohne coronabedingten Abbruch abgestiegen wären und Waldböckelheim in die Relegation gemusst hätte (oder umgekehrt), werden wir jetzt mit Waldböckelheim, Wittlich und vielleicht Wolsfeld, die einen steilen Aufstieg hingelegt haben, als Aufstiegsfavoriten gehandelt. Vom Abstiegskandidaten zum Aufstiegsaspiranten und das ohne eine Trainingsminute und ohne personelle Verstärkung. Das wage ich zu hinterfragen. Ich gehe davon aus, dass die Verbandsliga Rheinland Süd/West im Ligenvergleich nicht konkurrenzfähig sein wird und das über Jahre. Diesen Unterschied gab es in der Vergangenheit schon mit unserer 2. Rheinlandiga Süd/West zu der 2. Rheinlandliga Nord/Ost. Doch durch die Ligenverteilung wird die Lücke größer.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 19. Mai 2021 um 10:17 Uhr  

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